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Quartalshelden April 2003



Held zur Zeit: Filippo Pozzato

 

Redaktionsintern heftig umstritten, ging er als fauler Kompromiss hervor und bezwang dabei so namhafte und unwiderstehliche Gegner wie die Trinkflasche(n) von Maria C., Andreas Klöden (Sieger bei, ähhh, uhm, jedenfalls ganz ganz gross!) und die Coast-Anwaltskanzlei "Osborne Clarke" - besser bekannt als orange Katze. Als junger Neuzugang gleich zum Kapitän aufgestiegen in Ferreti's Starteam - "Pippo" dankte es mit prestigeträchtigen Siegen bei italienischen Eintagesrennen und krönte seine Leistung beim "Rennen zwischen den Meeren" Tirreno - Adriatico.

 



Co-Quartalshelden

 

Alexander Vinokourov: Was gibt es zu sagen, ausser: wino!

Verteidigte seinen Titel bei Paris-Nizza souverän, als erster seit Laurent Jalabert (95-97) - wird auch ihm das Triple vergönnt sein?

 

Frank Vandenbroucke: Nachdem er sich offenbar dazu entschlossen hat, Frauen auch 'mal links liegen (bzw. am Straßenrand stehen) zu lassen und alle Dopingmittel konsequent an seinen Hund zu verfüttern, ist der Erfolg zurückgekehrt: Vierter bei 'Het Volk' und Zweiter bei der 'Flandern-Rundfahrt'. Zwar lässt VDB die stilistische Eleganz vergangener Jahre vermissen, aber das Comeback scheint (vorläufig) geglückt.

 

Uns "twiggy" Ulle: 2003 negativ in sämtlichen Dopingproben, kein Gramm Fett, keine einzige Sichtung im P1, demoralisierte Lance bereits im ersten Rennen total,darf wieder Porsche fahren und hatte Gaby ganz doll lieb - fertig ist das gelungene Comeback.



Quartals-Mannschaft

 

Team Telekom: Von den vielen Prominenten Neuzugängen erhoffte man sich mehr taktische Varianten und frischen Wind im Team. Doch trotz einiger Rückschläge (Verletzungen von Aerts, Savoldelli und Wesemann) und praktisch noch ohne die "Neuen" feiern Klier und Kessler überraschende Erfolge, Vinokourov und Zabel können gewohnt starke Leistungen bringen und selbst der als "ewiges Talent" verschrieene Klöden findet sein im Jahr 2000 geschriebenes Rezept "Wie fahre ich eine gute Rundfahrt" wieder.



Quartals-Pechvogel

 

Bernhard Eisel: Hervorragender 12. bei Mailand-San Remo, gerät der FDJeux-Fahrer nach der Zieldurchfahrt in die Fänge des Weltmeisters. Wegen einer angeblichen Behinderung durch Eisels Mannschaftskollegen Baden Cooke außer sich vor Wut nimmt Cipollini den jungen Österreicher konsequent in Sippenhaftung. Das Ergebnis der unliebsamen Begegnung: Eine lädierte linke Gesichtshälfte und Zahnschmerzen. Eisel bleibt der Trost, daß es bei Cipollinis notorischer Sehschwäche das nächste Mal einen anderen treffen wird. 



Quartals-Antiheld

 

Marcel Wüst: Fiel durch beredtes Schweigen auf - aber das in sieben Sprachen.



der silberne Ludo *

 

Karsten Migels& Ulli Jansch: Auch in der Radsportszene, wo bekanntlich "harte Männer" den Ton angeben, müssen Radprofis, die auf einem Zimmer untergebracht sind, nicht zwangsläufig "miteinander schlafen" - diese und andere kleinere Versprecher seien angesichts der häufigen (positiven) Erwähnungen von c4f allerdings verziehen. 



 

* Preis für die besten Patzer von Radsport-Kommentatoren, siehe hier 

 

 

Beitrag von Chreezer, Elborn, Indurain & MrsFlax

 


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