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Helden des Jahres 2004: Die Co-Helden

Heute präsentieren wir euch drei Fahrer, die den absoluten Oberhelden des Jahres 2004 umrahmen, ja ihn geradezu schmücken. Alle drei bestachen durch herausragende sportliche Leistungen in dieser Saison, so dass sie sehr wohl auch den Jahreshelden solo hätten darstellen können.



Platz 1: Paolo Bettini



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Paolo Bettini zeigt es an: Drei Weltcup-Gesamtsiege in Folge...


Wenn man die Saison 2004 Revue passieren lässt, kommt man an dem Namen Paolo Bettini nicht vorbei. Er hat zwar erstmals seit 1999 kein einziges Weltcuprennen gewinnen können, dennoch dürfte er 2004 als seine beste Saison bezeichnen.

 

Bereits bei der Mittelmeerrundfahrt im Februar machte er mit einem Etappensieg deutlich, dass er sich große Ziele für die Saison gesteckt hatte. Bei der Rundfahrt zwischen den Meeren Tirreno-Adriatico gewann er nicht nur die Gesamtwertung, sondern auch zwei Etappen. Er galt als einer der Favoriten für Mailand – San Remo, konnte aber dort seinen Titel nicht verteidigen. Bei der Tour de Suisse zeigte er aber erneut seine Stärke und gewann die Etappe von Bellinoza in im Tessin. Mit einem Sieg beim GP Camaiore reiste er zu den Olympischen Spielen nach Athen. Er galt als einer der Topfavoriten, aber es herrschte auch die Befürchtung, dass es ihm ebenso ergehen würde wie 2003 bei den Weltmeisterschaften als die ganze Konkurrenz auf Italien schielte und die Italiener ihre Favoritenstellung nicht bestätigen konnten. Doch an diesem Tag in Athen war alles anders: Paolo Bettini behielt seine Nerven im Griff und gewann eindeutig das Straßenrennen bei den Olympischen Spielen 2004.

 

Nach diesem Triumph bestritt er die folgenden Rennen in einem Goldoutfit: Trikot, Fahrradschuhe und Rennrad waren quasi über Nacht vergoldet worden und sollte ihm Glück bringen. Trotz fehlendem Weltcupsieges 2004 zeigte er sich mit zahlreichen guten Platzierungen als der beständigste Fahrer in den Weltcuprennen und fing so seinen Landsmann Davide Rebellin auf der Zielgerade noch ab und schrieb abermals Geschichte: Als erstem Fahrer überhaupt gelang es ihm den Weltcup drei Mal und dann noch dazu dreimal in Folge zu gewinnen. Ein Rekord für die Ewigkeit – zumal es 2005 mit Einführung der Protour keinen Weltcup mehr geben wird.

 

Das Schöne an Paolo Bettini ist, dass er trotz seiner Erfolge natürlich geblieben ist. Nach dem letzten Weltcuprennen der Saison, Giro di Lombardia, lud er in Como zu einer kleinen spontanen Feier nicht nur Familie, Freunde und Kollegen, sondern auch die anwesenden Fans ein mit ihm auf seinen Triumph anzustoßen – das macht den kleinen Italiener überaus sympathisch. Daher: weiter so, Paolo!

 

Text von Cyclist



Platz 2: Lance Armstrong



(c) flenders
Lance Armstrong dominiert und demontiert die Konkurrenz während der Tour de France 2004


Einer der Helden des Jahres 2004 war ohne Zweifel Lance Armstrong. Er krönte seine unvergleichliche Karriere mit dem sechsten Triumph bei der Tour de France. Fünf Toursiege waren davor auch schon Anquetil, Merckx, Hinault und Indurain gelungen, doch all diese Champions scheiterten bei dem Versuch, mit einem sechsten Sieg eine noch höhere Stufe im Olymp zu erklimmen.

Seine Profikarriere startete er mit 20 Lenzen im Jahr 1992 nach den Olympischen Spielen im Dress von Motorola. Schon nach wenigen Wochen war jedem klar, dass Lance Armstrong ein außerordentliches Talent besaß, denn welcher Neuprofi belegt schon nach einem Monat den 2. Platz in der Züri Metzgete?

Schon im Jahr 1993 sollte er jedoch eine ganz große Rolle auf der Radsportbühne spielen. Zuerst gelang ihm im Februar der Sieg in der Trofeo Laigueglia. Gleich bei seiner ersten Tour de France Teilnahme gewann er dann in Verdun eine Etappe und fuhr sich endgültig ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit. Doch sein größter Coup sollte noch ausstehen. Es stand noch die WM in Oslo aus und ein gewisser Miguel Indurain träumte davon, es Stephen Roche gleichzutun, der als bislang letzter Fahrer Giro, Tour und WM in einem Jahr gewann. Und tatsächlich: Indurain fuhr ein tolles Rennen, aber er wurde an diesem Tag von dem jungen Himmelsstürmer aus Texas bezwungen, der zugleich einer der jüngsten Weltmeister aller Zeiten wurde.

In den nächsten Jahren war Lance einer der dominierenden Fahrer in den Eintagesklassikern: Seine größten Siege sollten die Clasica San Sebastian 1995 und der Flêche Wallone 1996 sein. Er unterschrieb im Sommer 1996 einen Vertrag bei der französischen Cofidis- Mannschaft für die folgenden Jahre. Seiner weiteren Karriere schien also nichts im Wege zu stehen. Der 2. Oktober 1996 sollte dann aber die Radsport-Welt verändern: Bei Lance wurde Hodenkrebs diagnostiziert. In dieser Situation in der viele andere Menschen verständlicherweise resignieren würden, zeigte sich aber ganz deutlich der unbändige Kampfeswille des Amerikaners. Er las alles, was er an Informationen über den Krebs beschaffen konnte, wurde sozusagen ein echter Experte in diesem Themengebiet und stellte seinen potenziellen Ärzten ganze Kataloge von Fragen um wirklich sicher zu gehen, dass er auch in den besten Händen sein würde. Die Chemotherapie war erfolgreich. Es glaubte aber niemand so recht daran, dass er eines Tages wieder zu alter Stärke zurückfinden könnte und so blieb ihm lediglich das kleine US Postal-Team übrig, um 1998 auf die Radsportbühne zurückzukehren. Die Skeptiker schienen allerdings Recht zu behalten und Lance beendete Paris-Nizza 1998 vorzeitig und völlig außer Form. Er wollte alles hinwerfen und verbrachte mit seinem Freund Chris Carmichael eine Woche in North Carolina. Dort gelang es letzterem aber, Lance die Passion am Sport neu zu vermitteln und so betrat er im Sommer 1998 wieder europäischen Boden. Hier gewann er in Luxemburg und Rheinland Pfalz prompt zwei kleinere Rundfahrten und diese Erfolge zeigten ihm, dass er auf dem richtigen Weg war. Durch die Chemotherapie hatte sich sein Körper drastisch verändert: Er hatte sehr viel Muskelmasse verloren und konnte in Folge dessen nicht mehr so große Gänge wie früher treten und musste sich zwangsläufig auf kleinere Gänge mit höherer Trittfrequenz umstellen. Dadurch bedingt war er nun mit einem Mal auch ein Fahrer für große Rundfahrten geworden. Die Radsportprominenz war überrascht, als der „neue“ Lance im Spätsommer 1998 den vierten Platz in der Vuelta belegte. Anschließend erreichte er diesen Platz auch in beiden WM-Rennen.

1999 dann bereitete sich Lance erstmals auf die Tour mit Ambitionen im Gesamtklassement vor. Im Vorfeld hatte er bereits nur knapp den Sieg im Amstel Gold Race verpasst und war eine gute Dauphiné gefahren. Gleich beim Prolog in Le Puy de Fou sollte sich Lance Armstrong erstmals das Maillot Jaune überstreifen können. Dank seines eindrucksvolles Sieges eine Woche später im Einzelzeitfahren von Metz war er es, der im gelben Trikot die erste Alpenetappe nach Sestrières in Angriff nehmen sollte. Die Etappe führte über den Galibier und war ebenso wie die WM 93 von strömendem Regen gekennzeichnet. Wider Erwarten zeigte er am Galibier keine Schwächen und ging in der Spitzengruppe mit Alex Zülle in den Schlussaufstieg. Dort beeindruckte er die ganze Welt, indem er im gelben Trikot attackierte und der gesamten Konkurrenz eine mächtige Packung mit auf den Weg gab. Nach dieser Etappe führte er bereits mit 6 Minuten Vorsprung im Gesamtklassement und es schien, als habe die Tour ihren neuen Patron gefunden. Nachdem er auch in l’Alpe d`Huez und den Pyrenäen keine Schwäche gezeigt, sowie das abschließende Zeitfahren gewonnen hatte, fuhr er schließlich im gelben Trikot auf die Champs-Elysees ein. Das Wunder des Krebskranken, der erst die Krankheit überwindet und dann die Tour de France gewinnt, war also perfekt. Anschließend verfasste er seine Autobiographie „Tour des Lebens“.

Im Jahr 2000 sollte dann nach Expertenmeinung eigentlich wieder die Stunde des Toursiegers von 1997, Jan Ullrich, oder die des 98er Siegers, Marco Pantani, schlagen. Doch erstens kam es anders und zweitens als man dachte….

Bereits nach Hautacam, der ersten Bergetappe, wieder bei strömendem Regen wie ein Jahr zuvor in Sestrières, versetzte Lance Armstrong beiden Konkurrenten einen entscheidenden Schlag. Ullrich sollte mehr als drei, Pantani gar mehr als fünf Minuten einbüßen und die Tour war so gut wie entschieden, bevor sie überhaupt angefangen hatte. Die prestigeträchtige Etappe zum Ventoux schenkte Lance dann dem Italiener, doch in der Folge entbrannte eine wahre Medienschlacht zwischen den beiden und Pantani war sichtlich in der Ehre gekränkt. Hoch nach Courchevel konnte er Lance tatsächlich abhängen, aber dies brauchte Lance nicht zu kümmern, da sein Vorsprung mittlerweile mehr als 6 Minuten auf den Rest vom Fest betrug. Nach Morzine wollte Lance dann unbedingt gewinnen, doch sein Ehrgeiz war zu groß, er erlitt einen Hungerast und war froh, heil aus der Etappe herausgekommen zu sein. Beim abschließenden Kampf um die Zeitfahrerehre von Freiburg nach Mulhouse konnte Lance doch noch den ersehnten Etappensieg verbuchen und am Ende der Tour betrug sein Vorsprung mehr als 6 Minuten. Nach der Tour gewann er noch die Bronzemedaille im Einzelzeitfahren der Olympischen Spiele.

2001 wollte Ullrich endlich zum großen Schlag ausholen und tatsächlich: am Glandon sahen wir Lance am Ende der Gruppe mit schmerzverzerrtem Gesicht, währenddessen sein Teamleiter Johan Bruyneel ein TV Interview gab und von Problemen sprach. Ullrichs Mannschaft war beflügelt und fuhr die ganze Etappe von vorne. Als jedoch die ersten Kehren nach Alpe d`Huez anstanden, sahen wir plötzlich Chechu Rubiera mit einem Affentempo in den Berg schießen und an seinem Hinterrad Lance Armstrong. Lance schaute sich um, sah die gequälte Visage Ullrichs, erhöhte die Schlagzahl und hatte im Ziel 2 Minuten Vorsprung. Er hatte es also geschafft seine Konkurrenten an der Nase herumzuführen und diese konnten gar nicht fassen, wie sehr sie sich geirrt hatten. Während dieser Tour sahen wir vielleicht den stärksten Lance aller Zeiten, er fuhr auf nahezu jeder Bergetappe mit großer Leichtigkeit allen anderen davon und gewann mit einem großen Vorsprung die 3. Tour in Serie.

2002 war sein Vorsprung ähnlich erdrückend.

2003 dann zeigte Lance davor ungeahnte Schwächen, er hatte sich im Zuge des sicher geglaubten 5. Sieges ein bisschen gehen lassen, hatte dazu kurz vor der Tour einen Sturz, dessen exakte Auswirkungen noch heute nebulös sind. Er erorberte zwar recht schnell das Maillot Jaune, doch schon auf eben dieser Etappe wo er dies eroberte, zeigte er Schwächen und musste einem Iban Mayo schließlich zwei Minuten Vorsprung zugestehen. Dazu verlor er noch Zeit auf Vinokourov. Wenigstens seinen härtesten Konkurrenten Beloki konnte er noch in Schach halten. Dieser sollte am nächsten Tag, auf der letzten Abfahrt nach Gap in Verfolgung von Vinokourov, unmittelbar vor Lance fahrend, schwer stürzen und die Tour beenden müssen. Lance musste um ihm auszuweichen, durch ein Feld stürzen und wie durch ein Wunder konnte er sich nach diesem Abenteuer wieder in der Gruppe einreihen.

Einige Tage später bei dem ersten Zeitfahren dehydrierte Lance und verlor am Ende mehr als 1:30 auf den Tagessieger Ullrich, sein Toursieg war ernsthaft bedroht.

Vor der letzten entscheidenden Pyräneenetappe nach Luz Ardiden waren Ullrich und Vinokourov keine 20 Sekunden von ihm entfernt. Tatsächlich attackierte Ullrich am Tourmalet und Lance musste kurz reißen lassen, ehe er wieder Anschluss fand. Am Schlussanstieg hatte Lance sich jedoch soweit wieder regeneriert, dass er angriff und nur Mayo ihm folgen konnte. Er verhedderte sich aber mit dem Lenker in einem Käppi, ging zu Boden und riss Mayo mit. Nachdem er noch mal aus den Pedalen rutschte, konnte er schließlich wieder den Anschluss an die Gruppe herstellen. Als dann wenig später Mayo attackierte, konnte er als Einziger folgen und Mayo sogar alsbald abhängen. Am Ende dieses dramatischen Tages hatte er seinen Vorsprung auf 1 Minute vergrößert. Weil im abschließenden Zeitfahren nichts mehr passierte, hatte er als 5. Mensch 5 Toursiege errungen. Doch die Konkurrenz sah, dass er Schwächen zeigte und für 2004 prophezeiten viele ein Ende der Ära Armstrong.

Wie gewohnt gut startete Lance in das Jahr und gewann im April sogar die Tour of Georgia, die er erstmals bestritt. Anfang Juni jedoch, in der Dauphiné, düpierte ihn Mayo bei einem Bergzeitfahren den Ventoux hoch und Lance kassierte mit 2 Minuten eine saftige Packung. Mittlerweile hatten ihn also sehr viele Menschen abgeschrieben und er ging fast als Underdog in die Tour 2004. Bei der Tour zeigte er aber, dass er auf den Punkt topfit war, gewann mit seiner Mannschaft locker das Mannschaftszeitfahren und hatte vor dem Hochgebirge die beste Ausgangssituation. In den Pyräneen war es dann jeweils nur Ivan Basso der ihm folgen konnte. Die Alpen gerieten indes völlig zur Lance Armstrong Show, der alle 3 Etappen gewann und dabei sogar zwei im Sprint. Beim Bergzeitfahren konnte er dem einzig gebliebenen Herausforderer Basso mehr als 2 Minuten aufbrummen und so war sein Toursieg ab diesem Moment ziemlich sicher. Nachdem er also auch das letzte Zeitfahren gewonnen hatte, gewann er auch diese Tour de France, und zwar erneut mit Riesenvorsprung. Nebenbei gewann er auch noch 6 Etappen, eine gewaltige Zahl, die seit Ewigkeiten kein Toursieger mehr erreichte.

Er ist also der erste Mensch der das Unmöglich geschafft hat, nämlich die Tour de France sechsmal zu gewinnen. Wenn man dann wieder bedenkt, dass sein Leben 96 fast beendet schien, kann man von einem wahren Wunder sprechen.

Um den historischen Belang von seiner Karriere einzuordnen, bedarf es nicht vieler Worte. Die besten hat vielleicht Eddy Merckx gefunden: „Armstrong ist ein besser Fahrer als ich, er hat meine Resultate übertroffen.“

 

 

Text von Tourmalet



Platz 3: Alessandro Petacchi



www.cyclingimages.com
Frauenschwarm und Dauergewinner: Alessandro Petacchi


Alessandro Petacchi mag es nicht, wenn er als der "neue" Mario Cipollini bezeichnet wird. Er sei nicht Cipollini II., sondern Petacchi I. Sportlich gesehen ist Petacchi längst aus dem Schatten Cipollinis getreten und vielleicht sogar mehr als das.

 

2004 machte Petacchi dort weiter, wo er 2004 aufgehört hatte: Er zeigte bereits beim Giro della Provincia di Lucca und der Fernfahrt Tirreno-Adritatico, dass die Konkurrenten bei einem Start Petacchis von einem Sieg höchstens träumen könnten.

 

Zum Giro d'Italia reiste der Sprinter von Fassa Bortolo mit der Zielsetzung drei Etappen zu gewinnen. War diese Zielsetzung ein Understatement, wollte er seine Konkurrenten nicht bereits vor dem Rennen mit der Ankündigung seiner Überform schocken? Große Worte sind nicht die Sache des Alessandro Petacchi, aber wäre er nicht vielleicht auch bei einer Ankündigung die Leistung aus dem Vorjahr toppen zu wollen als reif für die Irrenanstalt erklärt worden? Immerhin gewann er beim Giro 2003 bereits sechs Etappen. 2004 hatten die Tifosi auf ein Duell der beiden italienischen Topsprinter Cipollini und Petacchi gehofft. Es kam nicht zu dazu, zu überlegen war der Mann aus Ligurien. Cipollini gab nach einem Sturz entnervt auf, während Petacchi weiter ein Mann für Rekorde ist. Er übertraf den Rekord von 8 Etappensiegen während einer Italienrundfahrt (Costante Girardengo (ITA), 1923 und Alfredo Binda (ITA), 1929). Es gibt nun nur noch drei Fahrer, die während einer einzigen Italienrundfahrt häufiger siegten: Giuseppe Olmo (ITA), 1936 und Learco Guerra (ITA), 1934 (jeweils 10 Siege) sowie Alfredo Binda (ITA), 1927 mit 12 Etappenerfolgen. Wird Petacchi auch noch diesen Rekord irgendwann knacken?

 

Nach dem Giro d'Italia mit großen Erwartungen zu der Tour de France gereist, musste Alessandro Petacchi in Frankreich einen Rückschlag verkraften. Die Frankreichrundfahrt war für ihn eine einzige Enttäuschung. Auf den für Sprinter prädestinierten Flachetappen vermochte er nicht zu glänzen, dann stürzte er zu allem Überfluss noch und musste das Rennen frühzeitig beenden.

 

Bei der Vuelta a España konnte der Italiener nach längerer Verletzungspause wieder seine Stärke unter Beweis stellen: Er gewann vier Etappen und hat damit bei den Grand Tours in seiner Karriere bereits mehr als 30 Erfolge zu verzeichnen.

 

Petacchi konnte mit seinen insgesamt 21 Erfolgen 2004 zwar nicht die 30 Siege aus dem Vorjahr toppen, aber trotzdem bleibt ein positives Fazit, v.a. wegen seiner Überlegenheit beim Giro d'Italia. Man kann gespannt abwarten, ob er auch 2005 die Sprintelite weiter so dominieren wird, ob es ihm gelingt bei einem Weltcuprennen oder der Weltmeisterschaft in Madrid erfolgreich zu sein. Mit seinen 30 Jahren stehen ihm noch viele Chancen offen.

 

Text von Cyclist


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