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Länderbilanz USA




Das Kontingent an amerikanischen Radsportlern in der Pro Tour im Vergleich zu den italienischen Kollegen muss als mickrig bezeichnet werden – 16 an der Zahl. Um so mehr erstaunt daher die Tatsache, dass diesen 2005 vier Rundfahrtsiege und ein Klassikersieg gelangen. Neun US-Amerikanische Radsportler sind in der Pro Tour-Einzelwertung aufgeführt, allein fünf kamen aufgrund des Gesamtklassements der Tour de France in den Genuss von Pro Tour Punkten.

 





Lance Armstrong

Allen voran schreitet Lance Armstrong, der zum siebten Mal in Folge die Tour de France gewann, bei der er sich im Zeitfahren noch einen Etappensieg sicherte. Bei der Dauphiné Libéré wurde er sogar noch Vierter.

 





Levy Leipheimer



George Hincapie

Auf dem sechsten Tourrang steht Levy Leipheimer (Gerolsteiner). Er feierte drüber hinaus bei der Königsetappe der Deutschland-Tour einen großen Triumph und gewann diese Rundfahrt. Bei einer weiteren Rundfahrt – Dauphiné Libéré – kam er als Dritter auf das Podium.

 





Floyd Landis

Neunter bei der Tour de France wurde Floyd Landis als Kapitän von Phonak. In der Pro Tour blieb er ansonsten aber eher unauffällig.

 



Auf Platz 14 folgt George Hincapie. Dessen Abschneiden muss etwas verwundern, da der Amerikaner eher seine Stärken bei den Frühjahrsklassikern Paris-Roubaix und Flandern-Rundfahrt hat. Dennoch steuerte er bei einer Bergankunft der Tour de France einen Etappensieg an. Zwei weitere Tageserfolge zelebrierte er zudem bei der Dauphiné Libéré.

 

Hincapie war außerdem der einzige Amerikaner, der bei den Klassikern punktete. Paris-Roubaix beendete er als Zweiter, die Flandern-Rundfahrt als Siebter. Da Frankreich im Jahre 2005 für Hincapie ein gutes Pflaster war, sahnte er auch beim GP Ouest-Plouay ab. Der sechste Platz bei Tirreno-Adriatico sei der Vollständigkeit halber auch noch erwähnt.

 





Bobby Julich

Ebenfalls als Erfolgsgarant wusste der 17. der Tour in der abgelaufenen Saison zu gefallen. Schon zu Saisonbeginn ließ Bobby Julich keinen Zweifel aufkommen, wer bei Paris-Nizza die Nase vorn haben würde. Später in der Saison sicherte er sich die Benelux-Rundfahrt, weil er das abschließende Zeitfahren gewann. Er erreichte den fünften Platz bei der Baskenland-Rundfahrt neben weiteren guten Ergebnissen. Bei der WM in Madrid enttäuschte er etwas, als der Gewinner der Bronzemedaille im Zeitfahren bei Olympia 2004 nur den 11. Rang erreichte. 

 





David Zabriskie

Seine Landsleute sind allgemein gute Kämpfer im Wettstreit mit der Uhr. Zu ihnen gehört neuerdings auch David Zabriskie (CSC), der sowohl ein Zeitfahren beim Giro als auch eines bei der Tour gewann.



Noch ein weiterer Amerikaner präsentierte sich vorteilhaft bei einer GT. Tom Danielson belegte bei der Vuelta den siebten Rang. Er scheint ein Fahrer mit einer viel versprechenden Zukunft zu sein. In absehbarer Zeit könnte er das Zepter bei den wichtigen Rundfahrten schwingen.

 

Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters ist Chris Horner dieser Karriereschritt wohl nicht mehr zuzutrauen. Dennoch wusste er sich in der abgelaufenen Saison gekonnt in Szene zu setzen. Bei der Tour de Suisse wurde der für Saunier Duval startende Horner in der Gesamtwertung Fünfter und freute sich zudem über einen Etappensieg bei dieser Rundfahrt.   




Tom Danielson



Chris Horner



Vielleicht durch den späten Zeitpunkt der Rennaustragung begünstigt, konnte auch Saul Raisin (Crédit Agricole) mit einem starken Ergebnis aufwarten. Er wurde bei der Deutschland-Tour immerhin Neunter. Damit deutete er an, dass man ihm für die Zukunft in Bezug auf Rundfahrten im Blick behalten sollte.

 

Auffällig ist hingegen, dass lediglich Hincapie bei den Klassikern zu Erfolgen und Platzierungen in die Top Ten kam. Zum Teil landeten die Amis auf indiskutablen Plätzen, mehrfach sind sie unter den ersten 50 überhaupt nicht notiert. Lediglich Horner schaffte ein bemerkenswertes Ergebnis mit seinem Abschneiden bei der Klasika San Sebastian (12.). Auch bei der WM war kein besseres Resultat als der 23. Platz (von Trenti) möglich.

 

Es ist aber dennoch erstaunlich, welche Erfolge die US-Amerikaner in der Saison erzielten: Zehn Fahrern gelang der Sprung in das Gesamtklassement der Pro Tour-Einzelwertung, vier sind unter den ersten Elf zu finden. Dieses ist im Vergleich z.B. zu den Franzosen, die 68 Fahrer in die Pro Tour starten ließen, aber nur 12 davon in die Pro Tour-Wertung brachten – und dort eher auf den hinteren Plätzen - sehr hervorhebenswert... Und wenn man dann nur die Podiumsplatzierungen zum weiteren Vergleich hinzunimmt...



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