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Platz 13 - Kenny Elissonde

Kenny Elissonde

Frankreich

22.07.1991

 

Fahrertyp: Bergfahrer

Wichtigster Erfolg: 1. Ronde de l'Isard

Team/Verein 2011: CC Etupes

Stagiaire: FDJ

Team 2012: FDJ

Beste Mock-Platzierung: -

Web: www.facebook.com/home.php

twitter.com

 

Kenny Elissonde hat schon früh keine Zweifel aufkommen lassen, dass in Zukunft mit ihm zu rechnen sein wird. Bereits in seiner ersten Saison als Junior im Jahr 2008, mit nicht einmal 17 Jahren, schwang er sich zum französischen Straßenmeister herauf. Im zweiten Jahr bestätigte er diesen Erfolg mit Etappensiegen bei der L'Ain-Ternational Rhônes-Alpes Valromey Tour sowie Erfolgen beim Prix de Marcoussis und der Trophée Louison Bobet, in deren Siegerliste sich Namen wie Heulot, Mondory oder Turgot wiederfinden.

 

Das erste Jahr in der Espoirs-Klasse 2010 für den CC Etupes gab Elissonde die Gelegenheit, sich erstmals auch mit der internationalen Elite zu messen. Ganz klar heraus ragt dabei natürlich sein dritter Platz auf der dritten Etappe Giro della Valle d'Aosta (2.2), einer anspruchsvollen Bergankunft in Covarey, hinter dem Russen Ignatenko und dem Italiener Aru. Unter den Geschlagenen befanden sich damals die heutigen Profis Monsalve, de Clercq, Santoro oder Talansky, teils bereits mit großen Erfolgen im Profibereich. Die Rundfahrt beendete Elissonde auf dem 7. Rang. Einen Sieg konnte der Franzose in diesem Jahr jedoch nicht feiern.

 

Das holte Elissonde in diesem Jahr mehr als nach. Bislang zählt sein Konto zehn Erfolge, von kleineren Siegen in der Heimat bei Annemasse - Bellegarde - Annemasse, der Trophée de l'Essor Basque, der Tour de Côte d'Or, der Challenge National Espoirs und der Gesamtwertung von Loire-Atlantique Espoirs mit zwei Etappensiegen bis hin zum Gesamtsieg bei der Ronde de l'Isard (2.2U), für den er als Solist bei der Bergankunft in Superbagneres vor den für Trek-Livestrong fahrenden Bennett und Dombrowski den Grundstein legte. Seinem Landsmann Bardet zeigte er dabei sogar mit 2:30 Minuten Vorsprung deutlich die Grenzen auf. Bereits einen Monat zuvor hatte er die U23-Ausgabe von Lüttich-Bastogne-Lüttich (1.2U) als Siebter in der Spitzengruppe beendet. Dagegen konnte er beim Giro della Valle d'Aosta (2.2) sowie seinem zweiten großen Saisonziel neben der Ronde de l'Isard, der Tour des Pays de Savoie (2.2), bei der ihn ein Magen-Darm-Virus stoppte, nicht überzeugen.

 

Dennoch bot ihm FDJ die Möglichkeit, ab 1.8. als Stagiaire für das Professional Team zu fahren. Und auch hier fiel es dem jungen Franzosen, dem das Fahren bei großer Hitze nichts ausmacht, offenbar nicht schwer, sich schnell zu akklimatisieren. Den schweren italienischen Eintagesklassiker Tre Valli Varesine (1.HC) beendete er als 18. in der zweiten Gruppe hinter Tagessieger Rebellin. Den Ausschlag für FDJ, Elissonde einen unterschriftsreifen Vertrag für das Jahr 2012 vorzulegen, gab aber dessen Leistung bei der Vuelta a Burgos (2.HC). Nachdem er sich auf den beiden ersten anspruchsvollen Etappen relativ schadlos hielt, musste er beim Mannschaftszeitfahren die Härte des Profi-Radsports erleben. Mit abschüssigem Gelände und Rückenwind kam das Team auf annähernd 70 km/h, eine komplett neue Erfahrung für den schmächtigen Nachwuchsfahrer. Obwohl noch Stagiaire genoss er in diesem MZF die Rückendeckung seiner Teamkollegen und den Windschatten ihrer Hinterräder. Dafür revanchierte er sich mit einem Ausrufezeichen bei der abschließenden Bergankunft in Lagunas de Neila, als er lange, ein wenig zu lange, das Hinterrad von Joaquin Rodriguez hielt und dies am Ende mit Krämpfen bezahlte. Dennoch kam er als Tageselfter in bester Gesellschaft von Anton, Arroyo und Lopez ins Ziel und belegte am Ende in der Gesamtwertung Rang 13. Sicherlich nicht der letzte Berg, an dem Elissonde sein Können unter Beweis stellen konnte.

 

Nominiert von virtualprofit, geschrieben von virtualprofit



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