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BRD / DDR - Vergangenheit



Doping in der BRD - 1960er Jahre



1967 Karl Ziegler: Doping im Sport - Erfahrungen aus der Praxis

Prof. Dr. Ludwig Prokop
"Viele Sportler, zum Beispiel Radrennfahrer, Schwerathleten, Fußballer, viele Leichtathleten, Skiläufer und Eisschnelläufer, werden fast routinemäßig auf den Wettkampf mit Medikamenten vorbereitet. Doch muß ein solches Doping sowohl aus medizinischen als auch allgemein sportlich-ethischen Grundsätzen abgelehnt werden."
(Genannt werden folgende Präparate und ihre Hersteller: Cardiazol Knoll Ludwigshafen, Dianabol Ciba Wehr (Baden), Emdabol Merck Darmstadt, Pervitin Temmler Marburg, Sympatol Boehringer Ingelheim)
Selecta 10/43 S.2803 (1968)

Karl Ziegler, 1919 geboren, war nach seiner aktiven Zeit als Radsportler erfolgreicher Radtrainer im Bund Deutscher Radfahrer. Von 1969 bis 1971 und von 1975 bis 1983 arbeitete er als Bundestrainer. (mehr Infos zur Person)

 

1967 war Ziegler Mitglied des Bundesausschusses zur Förderung des Leistungssports, ein Ausschuss des Deutschen Sportbundes DSB (wurde 1969 zum Bundesausschuss für Leistungssport (BAL)).

In dieser Eigenschaft hielt Karl Ziegler einen Vortrag zum Thema Doping, in dem er einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung des Dopings und der damaligen Dopingsubstanzen gibt und seine Erfahrungen im Radsport, speziell während der Tour de France schildert. Er berichtet zudem von einem Versuch mit einem Fahrer, den er zu dopingfreien Fahren veranlassen konnte, wobei er diesen trainings- und ernährungsmäßig beriet.

 

Es ist ein bemerkenswerter Text, der sehr aktuell anmutet, einige Passagen könnten aus heutigen Artikeln stammen.





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