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Selberschreibfestival 2007



Scout: "Das Jahr danach..."

Was regt mich auf, was treibt mich an? Habe ich noch Hoffnungen, Wünsche und Sorgen oder bin ich auf emotionalen Sicherheitsabstand zum Radsport gegangen?

 

Viele Fragen die einer Antwort bedürfen. Zu allererst dachte ich, dass der Radsport nun eine schwere Zeit durchmacht und wirklich jeden Support braucht. Im Internet gibt bzw. gab es zwar viele Radsportseiten, aber deutsche Seiten, die wirklich interessant sind, gab es kaum. Einzig Cycling4Fans und Live-Radsport kamen dem nahe, was ich unter einem guten Fanauftritt verstehe. Jedoch wollte ich eine eigene Homepage zum Thema. Vor allem um auch dem lokalen Aspekt Raum zu geben. Um Rennen Rund um und in Berlin etwas zu promoten, aber auch um etwas Kritik daran zu üben. Dann kam auch die Berliner Winterbahn dazu. Dieser und den Fahrern will ich ein kleines Denkmal setzen, damit Sie nicht in Vergessenheit geraten. Die Idee war geboren, die Umsetzung folgte auf dem Fuße.

 

Leider erkannte ich sehr schnell, dass der Betrieb dieser Seite allein kaum möglich ist. Ergo bin ich auch heute noch ständig am Basteln und Kompromisse machen. Denn User, die mitarbeiten, sind rar. Außerdem kamen und kommen auch heute noch immer mehr Hiobsbotschaften hinzu. Da fragt man sich ständig, lohnt es sich überhaupt? Liest das noch jemand? Egal, einfach weiter machen, auch um den Frust zu bewältigen und den Radsport trotz allem zu helfen. Schließlich hat er mir viele schöne Stunden beschert. Es ist Zeit, etwas zurück zu geben.

 

Wenn man so durch die Foren schweift und sich mit Fans dort austauscht, merkt man schon eine große Resignation, diese kommt vor allem durch die Verbände und Institutionen, die total überfordert sind. Jeder hält da an seinem Posten fest bzw. es gibt kaum Leute, die sich ehrenamtlich die Zeit und den Stress antun wollen. Aber der Radsport braucht jetzt Leute, die einen Plan haben und diesen konsequent verfolgen. Sei es um Doping zu bekämpfen oder auch Sponsoren zu überzeugen, damit Rennen weiter ausgetragen werden können. Das Schlimmste, was jetzt passieren kann, ist den Kopf in den Sand stecken und einfach alles laufen lassen. Dann wird das nie etwas mit einem dopingfreien, fairen Radsport. Dann behalten die ewigen Nörgler recht und der Radsport geht unter.

 

Deshalb sollten wir alle etwas dafür tun. Engagiert euch in Vereinen, Verbänden. Macht Eure Klappe auf, seid unbequem. Aber helft auch mit, als Ordner, Organisator oder einfach als Fan. Geht als Zuschauer zu den Veranstaltungen, beteiligt Euch an Jedermann Rennen. Alle die den Radsport lieben, können auf Ihre Weise helfen, ihn zu erhalten.

 

Sicherheitsabstand ist auf jeden Fall der falsche Weg. ;-)


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