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das Überleben der Teampräsentationen

von Tick,  Übersetzung von Raubkatze

26. Jan. 2005

 

Es war schon faszinierend, während der letzten paar Tage bei den Teampräsentationen gewesen zu sein. Als Journalistin habe ich die Möglichkeit genutzt, um mitzubekommen, was los ist, um die Fahrer kennenzulernen und um Kontakte zu knüpfen. Als Fan fand ich es einfach toll, den Fahrern so nahe zu kommen und mich mit ihnen zu unterhalten.

 

Die T-Mobile- und die Gerolsteiner- Präsentationen hätten unterschiedlicher nicht sein können. Gerolsteiner ist seinem Ruf voll gerecht geworden und präsentierte sich entspannt, lässig, familiär. TMO war glatt, durchorganisiert, alles Geschäft.

 

Es war interessant, die Reaktionen der Fahrer während der Präsentation zu beobachten. Wir wollen doch ehrlich sein, es gibt eine Menge Dinge, die sie lieber täten. Trainieren vielleicht, oder, nach den zwei Wochen auf Mallorca, sind sie sicher heiss darauf, ihre Frauen wiederzusehen. Aber es ist nun einmal Teil des Profidaseins und da müssen sie durch.

 

Einige sind einfach nur gelangweilt und machen sich auch keine Mühe, das zu verstecken. Andere verfolgen das Ganze mit grossem Interesse. Diejenigen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, haben es am schwersten, aber meistens bekommen sie es doch hin, wenigstens interessiert auszusehen. Wieder andere, wie T-Mobiles Ullrich und Klöden oder Gerolsteiners Haselbacher und Hoj, vertrieben sich die Zeit mit Kichern und Lästern. Am meisten Spass mach es jedoch, den Neo- Pros zuzusehen, die Jungen, die das erste Mal auf einer grossen Bühne stehen - mit grossen Augen über das Spektakel, immer darauf bedacht, nahe an Jan Ullrich oder Davide Rebellin zu stehen und fast platzend vor Stolz, endlich dabei sein zu dürfen.

 

Es ist der Start neuer Karrieren und einer neuen Saison und eine aufregende Zeit für jeden!


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