Sean Kelly

Name: | Sean Kelly | Geburtsdatum: | 21.03.1956 | Nationalität: | Ire (IRE) | Größte Erfolge: | Sieger Vuelta a Espana 1988 | | Sieger Paris-Nizza 1982-1988 | | Sieger Tour de Suisse 1983, 1990 | | Sieger Lombardei-Rundfahrt 1983, 1985, 1991 | | Sieger Lüttich-Bastogne-Lüttich 1984, 1989 | | Sieger Mailand-San Remo 1986, 1992 | | Sieger Paris-Roubaix 1984, 1986 | | Sieger Gent-Wevelgem 1988 | | Sieger Katalonien-Rundfahrt 1984, 1986 | | Sieger Critérium International 1983, 1984, 1987 | | Sieger Katalanische Woche 1988 | | Sieger Drei Tage von De Panne 1980 | | Sieger GP der Nationen 1986 | | Sieger Blois-Chaville 1984 |

|


|

PortraitSean Kelly war der beste Klassikerfahrer seiner Generation. Daran besteht kein Zweifel, die Erfolge sprechen für sich. Für mich ist er auch der beste Sprinter aller Zeiten. Er war zwar nie der klassische Finisher und mit Sicherheit hatte er auch nicht die Endgeschwindigkeit wie ein Cipollini. Aber er hatte als Rennfahrer mehr Klasse. Er benötigte keine Mannschaft, die für ihn die Rennen kontrollierte und ihn bis 200 Meter vors Ziel führte, um dann loszulegen. Er bestimmte die Rennen selbst, war in Ausreißergruppen vertreten, hatte die nötige Kondition diese zu kontrollieren und zusammenzuhalten, um dann meistens seinen Kontrahenten im Schlußspurt sein Hinterrad zu zeigen. Genauso gut konnte Massenspurts für sich entscheiden. So nebenbei war er noch ein exzellenter Zeitfahrer, was ihm neben seinen Klassikersiegen noch einige nicht unbedeutende Rundfahrtsiege einbrachte. 1988 schaffte er es sogar den Vorsprung, den er sich bei den Zeitgutschriften und Zeitfahrern erarbeitet hat, über die spanischen Berge zu retten und gewann somit seine einzige dreiwöchige Rundfahrt. Seinen Traum von einem Toursieg konnte er sich nie erfüllen. Dazu war er im Hochgebirge nicht gut genug und er hatte immer Probleme mit den hohen Temperaturen. Trotzdem reichte es für ihn immer noch zum Gewinn von 4 Grünen Trikots und Top 10 Plazierungen. 
|